Today, a blog post, especially for my German readers. This is the photography which was produced for the art fair “Stroke.03″ in Berlin.

Hope everyone had a beautiful weekend!? I’ll tell you more about mine later!

Wenn Blogger zu Künstlern werden –  Bild von Mia Bühler mit Fotograf Oliver Rath, Stylist Henning Schulz und H&M Maria Steinsberger.

Wir sind schneller geworden,  globaler, effizienter, grenzenloser, unkontrollierbarer,  aktiver und persönlicher. Wir haben die Möglichkeit unsere Meinung mit vielen anderen, innerhalb weniger Sekunden,  zu teilen. Wir vernetzen uns und fühlen uns im Word Wide Wonderland zuhause. Wir blicken von dort aus wie über den Dächern der „realen“ Welt in die Fenster der anderen. Was tun sie gerade, wo treiben sie sich herum und wie ist die aktuelle Stimmung im Wohnzimmer des anderen.

Wir kommunizieren, tauschen Bilder aus, bewerten das Leben der anderen. Wir bewegen uns in einer urbanen Welt, die eine Gesellschaft heranzüchtet, die aus Menschen besteht die einen virtuell Seelen-Striptease hinlegen und gleichzeitig unantastbar sind.

Führt  diese Entwicklung zu einer Verarmung der zwischenmenschlichen Beziehungen? Sind unsere Herzen für die tatsächliche Nächstenliebe schon ausgekühlt,  oder halten wir es fest und kältebeständig hinter unseren Screens verpackt? Für den richtigen Moment im realen Leben, auf welchen wir im täglichen Onlinekampf warten und betteln?

Oder ist diese ganze Entwicklung gar nicht so böse wie sie gerade dargestellt wird? Dient sie uns nicht unser Zusammenleben zu vereinfachen oder gar zu verbessern? Sind wir mit Menschen oder Maschinen befreundet? Wer sitzt an den Tasten und helfen sie uns nicht den täglichen Drang nach neuem Wissen zu befriedigen?

Wir leben nicht mehr in einer Höhle, nicht mehr in einer einzigen Stadt und sind schon längt auf den Mond gelaufen. Unabhängig davon wie es um die Entwicklung unserer Gesellschaft steht ist es wichtig in welcher urbanen, ganz eigenen Welt man lebt. Dass man sich im Fluss der Informationen nicht vergisst.  Auf die Welle, welche noch lange nicht abflacht aufspringt, aber nicht darin untergeht. Sich einmal mehr  erlaubt in sich  selber hinein zu lauschen,  zu fühlen, festzustellen, mit wem man sich gehen  lassen kann und mit wem auch eben nicht.

Dass man unterscheidet  zwischen dem oberflächlichen Äußeren und dem tiefen Inneren, gerade
in der heutigen Welt wo man sich so schnell im Außen versteckt..oder in der urbanen Welt die ich hier das World Wide Wonderland nenne.

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