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diary - page 3

wenn das herz noch schneller schlägt

Manchmal kriecht sie in mir hoch, diese Angst vor der Zeit. Weil sie so schnell wegläuft, hastig und unaufhaltsam. Manchmal versuche ich sie aufzuhalten, klammer mich mit all meiner Kraft an ihr fest, beschwöre die Zeiger, oder schließe die Augen, wünsche mich da hin, wo es sie gar nicht gibt – die Zeit. Aber sie ist allgegenwärtig auch im Schlaf, auch im Traum. Und dann wache ich auf und sie ist einfach weiter gegangen. Ohne mich. Und so schnell, wie ich nach dem Aufwachen meine Träume vergesse, so schnell hat sie wohl auch meine Bitte vergessen.

Mach doch ein bisschen langsamer. Lass die Tage nicht so an mir vorbei gleiten. Heute hier morgen da und diese kleinen Ewigkeiten dazwischen. Die will ich behalten. Die kann sie mir nicht nehmen. Die sollen ihre Kreise ziehen. Momente die nicht einfach nur untergehen, als wären sie nie da gewesen. Unspektakulär, ohne Sinn oder nur für den, dass sie sich da untem am Grund in einen riesen Haufen Sperrmüll verwandeln. Den keiner mehr braucht – weggeworfen, untergegangen. Vielleicht müssen wir selber ab und zu untertauchen. Auch nur wenn es dafür gut ist den eigenen Herzschlag mal wieder ganz deutlich schlagen zu hören. Das tut es nämlich, unser Herz…mit jeder Sekunder im Takt der Zeit.

Und weil es so gut passt gibt es jetzt ne Runde Olli Schulz.

„Selbstgespräch unter vier Augen, nur die Wahrheit und der Glauben, dass es alles besser geht, wenn das Herz noch schneller schlägt“

Das Artikelbild habe ich in Podgorica – Montenegro geschossen. Meinen Reisebericht dazu findet ihr hier.

Video Inspiration: REMIND ME TO FORGET TRAILER

rausch01

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Und was ist mir wichtig? [Sponsored Video]

Alles aufgeben. Den Job kündigen. Den Wohnungsschlüssel abgeben. Alles in Kisten verstauen. Verschenken. Oder eintauschen, gegen einen alten VW Bus. Den Freunden und der Familie „Ich bin dann mal weg“ sagen. Und ab dafür.

Sind wir doch ehrlich: Geträumt haben wir alle bereits davon. Gemacht haben es die wenigsten. Dazu gehört schon eine ordentliche Portion Mut. Und ganz viel Vertrauen. In die Welt, in sich selbst und nicht zuletzt in die wenigen Dinge die mitreisen dürfen.

Foster Huntington hat genau das getan und lebt seit Monaten in seinem Bus. Fährt quer durch die Welt, entdeckt Orte, Menschen und immer wieder: sich selbst.
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